unsere Vorschläge
1. Die Verordnung wurde ohne eine ausreichende Diskussion beschlossen. Deshalb sollte die Stadtverwaltung zunächst die Fakten bekanntgegeben, die zu der Verordnung geführt haben (Art und Umfang von Störungen, Wilderungen etc.).
2. Die Stadtverwaltung sollte die Betroffenen nicht nur schriflich anhören, sondern sich in Gesprächen und vor Ort selbst ein Bild machen, um gemeinsam mit den Betroffenen unterschiedliche Vorschläge zu diskutieren.
3. Für eine praktikable und angemessene Lösung muss die Beschränkung des Freilaufs auf einen Gürtel rund um die Heide und zwei Wegen in der Heide überwunden werden. Man muss von verschiedenen Stellen als Nutzer der Heide den Wald betreten und sich durch den Wald bewegen können, ohne Angst haben zu müssen, unbemerkt in eine Anleinzone zu gelangen.
4. Statt eines generellen Leinenzwangs, ausgedehnt auf das gesamte Heidegebiet, könnte die Leinenpflicht auf die Gebiete abseits von Wegen eingeführt werden. Damit sind Wanderungen oder Läufe mit den Hunden auf vorhandenen Wegen ohne weiteres möglich. Das Stöbern oder unkontrollierte Jagen von Hunden durch den Wald wäre somit unterbunden und eine klare Regelung ohne große Erläuterungen oder Ausschilderungen für alle Beteiligten gegeben.
Eine klare auf Zonen abseits von Wegen festgelegte Regelung führt zu einer höheren Akzeptanz und leichtern Anwendung und Durchsetzbarkeit der Verordnung.
Hundefreunde sind Naturfreunde.